Lesen Sie wie Sie die Microsoft “HoloLens” mit Steuerungsgeräten kombinieren können im Artikel “Mixed Reality meets Show Control” in dem zweisprachigen Euro Amusement Professional Magazin.
“Die Aufwertung bestehender, zumeist in die Jahre gekommener Attraktionen durch eine “erweiterte Realität” ist eines der vielfältigen, spannenden Einsatzfelder für moderne Technologien in Freitzeitanlagen. Soll die Wahrnehmung der realen Welt mit virtuellem Content verschmelzen, sind Mixed Reality-Anwendungen gefragt. Hier können Freizeitanlagenbetreiber nun auf ein eigenes für Themenattraktionen entwickeltes System der österreichischen Firmen Realsim® (ein Entwickler von Hologrammtechnologie) und Weigl Control zurückgreifen, das für die Microsoft “HoloLens”-Brille konzipiert wurde.
Bei der HoloLens handelt es sich um eine Mixed Reality-Brille, die interaktive 3D-Projektionen in der realen Umgebung darstellt (Nutzer sehen durch die “transparente” Brille hindurch die Projektionen im direkten Umfeld, nicht auf einem Display). Das Microsoft-Gerät funktioniert ohne Smartphone oder zusätzlichen Computer, sondern integriert bereits eine Rechnereinheit. Diese wird über Applikationen bespielt (vgl. EAP 3/2019). Eine solche Applikation hat Realsim nun entwickelt, die über ein spezielles Protokoll mit den Steuerungseinheiten von Weigl kommuniziert. Während Besucher, die eine Attraktion mit HoloLens-Brille erleben wollen, 3D-Projetkionen in der realen Umgebung sehen, wird ihre jeweilige Position stetig an die Steuerungseinheiten übermittelt. Diese kontrollieren passend zum Mixed Reality-Erlebnis die weiteren Showabläufe, sprich lösen Licht- und Audioeffekte, Animatronics und/oder Videos aus. Das aufeinander abgestimmte Zusammenspiel der Komponenten lässt die Grenzen des realen und virtuellen Erlebens verschmelzen und Gäste somit voll und ganz in die jeweilige Storyline eintauchen.
Der 3D-Content, den Gäste über die HoloLens-Brillen sehen sollen, ist für die Applikation entsprechend aufzubereiten, kann vom Kunden aber einfach selbst erstellt werden. Auch das Einspielen verschiedener Inhalte ist möglich, es können z.B. sowohl kindgerechte Inhalte als auch Action-Content für erwachsene Parkbesucher für dieselbe Attraktion angeboten werden. Die Erweiterung einer Attraktion um Mixed Reality-Technologie bietet eine kostengünstige Aufwertung des Erlebnisses und die Möglichkeit zur saisonalen Thematisierung.” (AS)
© EuroAmusement Professional, Issue 3/2021, G.P. Probst Verlag GmbH, www.eap-magazin.de












